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Die Story von Tears for Fears

Tears for Fears: Das Vermächtnis brillanten Synth-Pops

Tears for Fears, die legendäre englische Pop-Rock-Band, entstand 1981 im englischen Bath aus den Trümmern ihrer ersten, vom Mod-Sound geprägten Band Graduate. Gegründet vom Songwriter-Duo Curt Smith und Roland Orzabal, wurden sie schnell zum Synonym für die pulsierende Synth-Pop-Szene der 1980er Jahre und ritten auf der Welle der „Second British Invasion“ zu internationalem Ruhm.

Ihr Debütalbum „The Hurting“ (1983) stürmte die britischen Charts und eroberte den begehrten ersten Platz. Die ersten drei Singles des Albums, „Mad World“, „Change“ und „Pale Shelter“, landeten allesamt in den Top 5 der britischen Singlecharts und etablierten die Band als eine ernstzunehmende Größe.

Der endgültige weltweite Durchbruch gelang der Band mit ihrem zweiten Album „Songs from the Big Chair“ (1985). Das Album setzte sich an die Spitze der US Billboard 200 Charts und erreichte sowohl in den USA als auch in Großbritannien Multi-Platin-Status. „Shout“ und „Everybody Wants to Rule the World“ stürmten beide an die Spitze der US Billboard Hot 100, während sie sich gleichzeitig Top-5-Platzierungen in den britischen Charts sicherten. „Everybody Wants to Rule the World“ wurde schließlich 1986 mit dem prestigeträchtigen Brit Award für die beste britische Single ausgezeichnet.

Der Nachfolger „The Seeds of Love“ (1989) war eine verspätete, aber triumphale Rückkehr: Er debütierte auf Platz eins in Großbritannien und brachte den transatlantischen Top-5-Hit „Sowing the Seeds of Love“ hervor.

Der Erfolg der Band wurde jedoch durch die bittere Trennung von Orzabal und Smith nach der „Seeds of Love“-Tour im Jahr 1990 überschattet. Orzabal behielt den Namen Tears for Fears und führte das Projekt solo mit den Alben „Elemental“ (1993) und „Raoul and the Kings of Spain“ (1995) fort, von denen ersteres den internationalen Hit „Break It Down Again“ hervorbrachte.

Glücklicherweise versöhnte sich das Duo im Jahr 2000 und veröffentlichte 2004 das Album „Everybody Loves a Happy Ending“, was eine Rückkehr zu ihren gemeinsamen Wurzeln markierte. Seitdem gehen Tears for Fears immer wieder auf Tour und beweisen damit ihre anhaltende Popularität.

Nach einer fast zehnjährigen Entstehungszeit erschien 2022 ihr siebtes Album „The Tipping Point“. Das Album bescherte ihnen ihr sechstes britisches Top-5-Album, was ihre höchste Chartplatzierung seit 30 Jahren markierte, und knackte auch in zahlreichen anderen Ländern, einschließlich der USA, die Top 10.

Im Jahr 2021 wurden Orzabal und Smith mit dem Ivor Novello Award für „Outstanding Song Collection“ ausgezeichnet, als Anerkennung für ihre „epochemachenden Tears for Fears-Alben“ und ihre „von der Kritik gefeierten, innovativen Hitsingles“.

Tears for Fears sind nach wie vor eine feste Größe in der Musikwelt. Ihr Vermächtnis wird durch eine Reihe bahnbrechender Alben, legendärer Singles und einen bleibenden Einfluss auf den Sound und Stil des Pop-Rocks zementiert.

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