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Aktuelle Besetzung: Doogie White, Ronnie Romero (Lead vocals), David Keith (Drums (drum set)), David Stone, Bob Nouveau (Bass guitar)

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Die Story von Rainbow

Rainbow: Eine Saga der Rock-&-Roll-Neuerfindung

Rainbow, oft auch als Ritchie Blackmore's Rainbow oder Blackmore's Rainbow bezeichnet, ist eine britisch-amerikanische Rockband, die aus der Asche von Deep Purple hervorging. Die Band wurde 1975 vom legendären Gitarristen Ritchie Blackmore gegründet und bestand anfangs aus vier Mitgliedern der Band Elf, darunter Sänger Ronnie James Dio. Ihr selbstbetiteltes Debütalbum katapultierte sie direkt in die Rockszene, doch Blackmore strukturierte das Line-up bald um: Er behielt nur Dio und holte Schlagzeuger Cozy Powell, Bassist Jimmy Bain und Keyboarder Tony Carey an Bord.

In dieser neuen Formation nahm die Band ihr zweites Album, Rising (1976), auf, das ihren Platz in der Heavy-Metal-Welt festigte. Auf dem nächsten Album, Long Live Rock 'n' Roll (1978), ersetzten Bob Daisley und David Stone jeweils Bain und Carey. Es markierte jedoch auch Dios Abschied, da er die Band verließ, um sich Black Sabbath anzuschließen.

Das Frühwerk von Rainbow, das tief in mystischen Texten verwurzelt war, verschmolz Hardrock mit Heavy-Metal-Elementen. Mit dem Weggang von Dio schlug die Band eine eher pop-rockige Richtung ein.

Blackmore und Powell bauten die Band 1979 erneut komplett um und holten Sänger Graham Bonnet, Keyboarder Don Airey und mit Bassist Roger Glover ein weiteres Ex-Deep-Purple-Mitglied ins Boot. Dieses Line-up bescherte Rainbow mit der Hitsingle "Since You Been Gone" vom vierten Studioalbum Down to Earth den kommerziellen Erfolg.

Nach Bonnet übernahm 1980 Joe Lynn Turner das Mikrofon, und Rainbow veröffentlichten drei weitere Alben: Difficult to Cure (1981), Straight Between the Eyes (1982) und Bent Out of Shape (1983), die allesamt große kommerzielle Erfolge feierten. Weitere Mitglieder in dieser Phase waren die Schlagzeuger Bobby Rondinelli und Chuck Burgi sowie Keyboarder David Rosenthal.

Die Band löste sich 1984 auf, als Blackmore und Glover wieder bei Deep Purple einstiegen. Nach seinem zweiten Abschied von Deep Purple ließ Blackmore Rainbow 1993 wieder auferstehen. Diese Besetzung mit dem damals noch unbekannten Doogie White am Gesang veröffentlichte ihr achtes und bis heute letztes Studioalbum Stranger in Us All (1995).

Die Geschichte von Rainbow ist ein Beweis für den stetigen Wandel der Rockmusik. Von ihren frühen Heavy-Metal-Wurzeln bis hin zu späteren Pop-Rock-Ausflügen spiegelte der Sound der Band die vielfältigen Talente ihrer Mitglieder und die sich verändernde Musiklandschaft wider. Ritchie Blackmores Vision blieb jedoch die Konstante und prägte die Welt der Rockmusik nachhaltig.

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