

Aktuelle Besetzung: Billy Grey, Rich Ward (Electric guitar), PJ Farley (Bass guitar), Chris Jericho (Lead vocals)
Die Story von Fozzy
Fozzy gilt als echtes Powerhouse des US-amerikanischen Heavy Metal und geht seit ihrer Gründung 1999 in Atlanta, Georgia, einen ganz eigenen musikalischen Weg. Mitbegründet vom produktiven Lead-Gitarristen Rich Ward (auch bekannt durch Stuck Mojo) und Schlagzeuger Frank Fontsere, hat sich die Band zu einer beeindruckenden Einheit entwickelt. Das aktuelle Line-up besticht durch den charismatischen Frontmann Chris Jericho am Gesang, das unerbittliche Gitarrenspiel von Ward, Rhythmusgitarrist Billy Grey, den donnernden Bass von P. J. Farley und das dynamische Schlagzeugspiel von Grant Brooks.
Sänger Chris Jericho bringt den einzigartigen Sound der Band auf den Punkt, indem er erklärt: „Wenn Metallica und Journey ein uneheliches Kind hätten, wäre es Fozzy.“ Diese kraftvolle Mischung aus harten Heavy-Metal-Riffs und Arena-Rock-Hymnen macht ihren unverkennbaren Stil aus. Bis September 2022 haben Fozzy ihr Vermächtnis mit einer beachtlichen Diskografie gefestigt, die acht Studioalben und ein explosives Live-Album umfasst. Während ihre ersten beiden Veröffentlichungen noch stark von Coversongs mit vereinzelten Eigenkompositionen geprägt waren, etablierten die nachfolgenden Alben Fozzy endgültig als feste Größe für eigene, knallharte Rock- und Metal-Hymnen.
== Geschichte ==
=== Gründung (1999–2000) === Die Entstehung von Fozzy lässt sich auf „Fozzy Osbourne“ zurückführen, eine clevere Hommage an die legendäre Metal-Ikone Ozzy Osbourne. Diese frühe Version war in erster Linie eine Coverband – anfangs ein loses Kollektiv, das Rich Ward wöchentlich aus den gerade verfügbaren, talentierten Musikern zusammenstellte. Ein entscheidender Moment kam 1999, als Ward und der damalige Profi-Wrestling-Superstar Chris Jericho sich nach einer Wrestling-Show in San Antonio, Texas, trafen. Jericho, selbst ein leidenschaftlicher Musikliebhaber, erhielt eine Einladung, bei Wards Projekt mitzujammen.
Ihr allererster Auftritt als Fozzy Osbourne fand im „The Hangar“ statt, einem mittlerweile geschlossenen Club im Stadtzentrum von Marietta, Georgia. Jerichos Beteiligung war anfangs zwanglos; er war bei einigen Sessions dabei, ohne dass eine feste Rolle geplant war. Doch im Jahr 2000 war die Chemie unbestreitbar. Jericho schloss sich der Band offiziell wieder an und trat unter dem mysteriösen Alter Ego „Moongoose McQueen“ als unumstrittener Frontmann ins Rampenlicht. Dieses markante Alter Ego war ein Eckpfeiler des frühen Brandings und „Gimmicks“ der Band, wobei Jericho bekanntermaßen jede Verbindung zwischen Moongoose McQueen und seiner gefeierten Wrestling-Identität bestritt. Mit ihrem festen Frontmann an Bord begaben sich die neu formierten Fozzy auf ihre ersten Tourneen, bereit, ihre ganz eigene Spielart des Metal auf die Welt loszulassen.
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