

Aktuelle Besetzung: Riley Breckenridge (Drums (drum set)), Teppei Teranishi (Background vocals), Eddie Breckenridge (Background vocals), Dustin Kensrue (Lead vocals)
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Die Story von Thrice
Hervorgegangen aus der lebendigen Rockszene in Irvine, Kalifornien im Jahr 1998, etablierten sich Thrice schnell als eine feste Größe im US-Rock. Die Geburtsstunde der Band geht auf zwei Schulfreunde zurück: den visionären Gitarristen/Sänger Dustin Kensrue und den innovativen Lead-Gitarristen Teppei Teranishi, die den Grundstein für ihren Genregrenzen sprengenden Weg legten.
In ihren prägenden Anfangsjahren erspielten sich Thrice mit ihrer unverkennbaren Mischung aus Melodic Hardcore und Post-Hardcore-Punk eine eigene Nische. Ihr Sound war geprägt von roher Energie, angetrieben von stark verzerrten, aggressiven Gitarren, vertrackten und markanten Leadgitarren-Linien sowie einer Vorliebe für komplexe, wechselnde Taktarten. Dieser explosive, technisch anspruchsvolle Ansatz erreichte seinen Höhepunkt auf gefeierten frühen Alben wie dem wegweisenden The Illusion of Safety (2002) und dem Fan-Favoriten The Artist in the Ambulance (2003), die beide als Meilensteine der Post-Hardcore-Szene der frühen 2000er gelten.
Mit ihrem ehrgeizigen vierten Album Vheissu (2005) bewies die Band schon früh ihren Willen zur künstlerischen Weiterentwicklung. Diese Platte markierte eine entscheidende klangliche Kehrtwende, indem sie mutig elektronische Beats, atmosphärische Keyboards und eine deutlich experimentellere Rock-Ästhetik integrierte und damit den Willen signalisierte, über Genregrenzen hinauszugehen. Ihr ehrgeizigstes und am meisten gefeiertes Projekt erschien in den Jahren 2007 und 2008 mit The Alchemy Index, einem epischen, vierteiligen Zyklus aus 24 Songs. Dieses monumentale Unterfangen wurde auf zwei Studioalben veröffentlicht und präsentierte vier eigenständige EPs mit jeweils sechs Songs. Jede EP wurde akribisch ausgearbeitet, um einen einzigartigen Musikstil und ein bestimmtes Thema zu verkörpern, das den Urkräften von Feuer, Wasser, Luft und Erde entsprach. Dies erlaubte es Thrice, die gesamte Bandbreite ihrer musikalischen Ästhetik auszuloten und ihre unglaubliche Vielseitigkeit sowie lyrische Tiefe in den Bereichen Alternative Rock, Progressive Rock, Ambient und härteren Genres unter Beweis zu stellen.
Nach dieser großen experimentellen Phase verfeinerten Thrice ihren Sound weiter mit dem von der Kritik gelobten Beggars (11. August 2009) und dem kraftvollen Major/Minor (20. September 2011). Diese Alben destillierten die vielfältigen Genre-Erkundungen und experimentellen Tendenzen der Band in eine kohärentere, reifere und kraftvollere Form, die die rohe Energie ihrer Vergangenheit mit den anspruchsvollen Texturen ihres sich weiterentwickelnden künstlerischen Schaffens verschmolz. Sie wurden zu tragenden Säulen des modernen Alternative Rock. Doch im Jahr 2011, auf dem scheinbaren Höhepunkt ihres kreativen Schaffens, kündigten Thrice eine hochemotionale Abschiedstournee und eine bevorstehende Auszeit an und ließen die Fans sehnsüchtig auf ihre spätere Rückkehr in die Rockmusikszene warten.
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