
Slayer vs. Megadeth
Zwei Thrash-Metal-Titanen. Ein Sieger. Es ist Zeit, eine der größten Rivalitäten des Metal beizulegen – Slayer vs. Megadeth. Deine Stimme entscheidet, wer den Thron besteigt.


Aktuelle Besetzung: Tom Araya (Bass guitar), Gary Holt (Guitar), Paul Bostaph (Drums (drum set)), Kerry King (Guitar)
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Slayer, die aus Huntington Park, Kalifornien stammen, traten 1981 als eine Macht purer klanglicher Aggression in Erscheinung. Gegründet von den Gitarristen Kerry King und Jeff Hanneman, dem Schlagzeuger Dave Lombardo und dem Bassisten/Sänger Tom Araya, etablierten sie sich schnell als eine dominierende Kraft in der Thrash-Metal-Szene. Ihre rasende Geschwindigkeit und unerbittliche Intensität brachten ihnen einen Platz unter den "Big Four" des Thrash ein, zusammen mit Metallica, Megadeth und Anthrax.
Slayers Musikstil zeichnet sich durch seine rohe Kraft und kompromisslose Aggression aus. Ihre Texte, die sich oft mit Themen wie Serienmördern, Folter, Völkermord und anderen düsteren Sujets befassen, sorgten im Laufe ihrer Karriere immer wieder für Kontroversen und sogar Verbote. Doch der Einfluss der Band auf den Metal ist unbestreitbar. Ihr drittes Album, Reign in Blood (1986), gilt als eines der härtesten und einflussreichsten Thrash-Metal-Alben, die je veröffentlicht wurden.
Ihr unverwechselbarer Sound wurde durch die Songwriting-Partnerschaft von King und Hanneman geschmiedet, die auch zu den Texten der Band beitrugen. Obwohl die Band zahlreiche Besetzungswechsel durchlief, besteht die aktuelle Formation aus King, Araya, dem Schlagzeuger Paul Bostaph und dem Gitarristen Gary Holt, der nach Hannemans Tod im Jahr 2013 fest einstieg.
Im Laufe ihrer Karriere haben Slayer ein beachtliches Gesamtwerk veröffentlicht, darunter zwölf Studioalben, three Live-Alben, ein Boxset, sechs Musikvideos, zwei EPs und ein Cover-Album. Vier ihrer Studioalben wurden in den USA mit Gold ausgezeichnet, und laut Nielsen SoundScan verkauften sie zwischen 1991 und 2013 beeindruckende 5 Millionen Exemplare.
Slayers Vermächtnis als Grundpfeiler des Thrash Metal ist zementiert – eine Band, die mit ihrem kompromisslosen Sound und ihren kontroversen Texten Grenzen verschob und Konventionen herausforderte. Ihr Einfluss ist in unzähligen Bands spürbar, die in ihre Fußstapfen traten, was ihren Status als wahre Pioniere des Genres für immer untermauert.
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Slayer wurde 1981 in Huntington Park, Kalifornien, von den Gitarristen Kerry King und Jeff Hanneman, dem Schlagzeuger Dave Lombardo und dem Bassisten/Sänger Tom Araya gegründet. Zu Beginn spielten sie Coverversionen von Heavy-Metal-Bands wie Iron Maiden und Black Sabbath, doch Slayer entwickelte schnell einen unverwechselbaren, schnellen und aggressiven Stil. Das frühe Image der Band war stark von satanischen Themen mit Pentagrammen, Nieten und umgedrehten Kreuzen geprägt, was ihren Ruf in der Underground-Metal-Szene festigte.
1983 erregten Slayer die Aufmerksamkeit von Brian Slagel, dem Gründer von Metal Blade Records, nachdem sie in lokalen Clubs Coverversionen und eigene Songs performt hatten. Sie nahmen den Song "Aggressive Perfector" für den Compilation-Sampler "Metal Massacre III" auf, was in der Underground-Szene für Aufsehen sorgte. Sie finanzierten ihr Debütalbum selbst aus Ersparnissen und geliehenem Geld und veröffentlichten im Dezember 1983 "Show No Mercy". Dieses Album markierte ihren Einstieg in die Metal-Szene und erlangte trotz begrenztem Budget und minimaler Promotion beachtliche Underground-Popularität.
Zwischen 1985 und 1986 veröffentlichten Slayer die EP "Haunting the Chapel" und ihr drittes Album "Reign in Blood", das zu einem Meilenstein des Thrash Metal wurde. Bekannt für seine Schnelligkeit, Aggressivität und düstere Themen wie Serienmörder, Krieg und das Okkulte, gilt "Reign in Blood" weithin als eines der härtesten und einflussreichsten Alben des Genres. Diese Ära zementierte Slayers Status als eine der "Big Four" des Thrash Metal neben Metallica, Megadeth und Anthrax.
Slayer veröffentlichten auch in den 1990er und 2000er Jahren weiterhin erfolgreiche Studioalben, von denen vier in den USA Goldstatus erreichten. Ihre Songtexte setzten sich weiterhin mit kontroversen Themen wie Religion, Terrorismus und Faschismus auseinander, was oft zu Kritik und Zensur führte. Trotzdem blieben Slayer extrem einflussreich und inspirierten unzählige Bands. Zudem untermauerten sie ihren Live-Ruf durch unermüdliches Touren und hochenergetische Auftritte.
Slayer gewannen 2007 ihren ersten Grammy Award für "Eyes of the Insane" und folgten mit einem weiteren Grammy im Jahr 2008 für "Final Six" vom Album "Christ Illusion". Diese Auszeichnungen unterstrichen Slayers anhaltende Relevanz und die Anerkennung durch die Kritiker in der Metal-Community. Das Album "Christ Illusion" stach durch die Behandlung zeitgenössischer Themen hervor und stieß Diskussionen über die Rolle der Musik bei der Bewältigung komplexer gesellschaftlicher Probleme an.
Im Jahr 2011 stieß Gitarrist Gary Holt als Tourmitglied zu Slayer und wurde nach dem Tod von Gründungsmitglied und Gitarrist Jeff Hanneman im Jahr 2013 festes Mitglied. Hannemans Tod war aufgrund seiner Rolle als Hauptsongwriter ein schwerer Verlust für die Band und die gesamte Metal-Community. Auch bei Schlagzeuger Dave Lombardo gab es Besetzungswechsel, wobei Paul Bostaph in dieser Zeit zu einem festen Mitglied wurde. Trotz dieser Herausforderungen tourte die Band weiter und veröffentlichte neue Musik.
Nach fast vier Jahrzehnten kündigten Slayer ihre Abschiedstournee an, die 2019 ihren Höhepunkt fand. Die Tour markierte das Ende einer Ära für eine der einflussreichsten Bands des Thrash Metal. Ihre letzten Auftritte wurden von Fans weltweit gefeiert, um Slayers tiefgreifenden Einfluss auf die Heavy-Metal-Musik und -Kultur zu würdigen. Dieser Abschied war ein bedeutender kultureller Moment, der das Ende eines legendären Kapitels der Metal-Geschichte markierte.
Trotz ihrer Auflösung im Jahr 2019 formierten sich Slayer 2024 neu, um vereinzelte Reunion-Shows zu spielen. Diese Rückkehr inmitten der Begeisterung der Fans unterstreicht das bleibende Erbe und den Einfluss der Band. Die Reunion-Auftritte dienen nicht nur als nostalgische Feierlichkeiten, sondern festigen auch Slayers Position als Ikonen des Metal-Genres, die sowohl langjährige Anhänger als auch neue Generationen von Metal-Fans weiterhin inspirieren.