

Aktuelle Besetzung: Steve Shalaty (Drums (drum set)), Ross Dolan (Electric bass guitar), Robert Vigna (Electric guitar), Alex Bouks (Electric guitar)
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Die Story von Immolation
Aus Yonkers, New York, stammend, gelten Immolation als eine der einflussreichsten und wegweisendsten US-Death-Metal-Bands. Neben Titanen wie Incantation, Mortician und Suffocation werden sie als die ultimativen Architekten und Pioniere des markanten, brutalen Sounds geschätzt, der die legendäre New York Death Metal (NYDM)-Szene definierte. Ihre kompromisslose Vision und ihre unerbittliche klangliche Urgewalt haben ihren Status in der Elite des Genres zementiert.
Geschichte
Die Ursprünge von Immolation reichen bis in den Mai 1986 zurück, als sie aus den Trümmern von Rigor Mortis (NY) hervorgingen. Diese erste Inkarnation bot ein starkes Line-up: Andrew Sakowicz an Bass und Gesang, Dave Wilkinson am Schlagzeug und das markante Gitarrenspiel von Robert Vigna. Nach der Veröffentlichung von zwei rohen, frühen Demos – Decomposed und Warriors of Doom – kam es Anfang 1988 zu einem entscheidenden Besetzungswechsel. Sakowicz stieg aus und machte Platz für den ikonischen Bassisten und Sänger Ross Dolan. Mit diesem entscheidenden Neuzugang vollzog die Band eine maßgebliche Transformation und nahm den kraftvollen Namen "Immolation" an.
Dieses neue, gefestigte Line-up erspielte sich schnell einen hervorragenden Ruf in der aufstrebenden weltweiten Underground-Death-Metal-Szene. Mit zwei prägenden Studio-Demos in den Jahren 1988 und 1989 bauten sie über das damals so wichtige Tape-Trading-Netzwerk schnell eine treue weltweite Fangemeinde auf. Diese leidenschaftliche Unterstützung führte zu einem wegweisenden Deal mit Roadrunner Records, der 1991 in der Veröffentlichung ihres genreprägenden Debütalbums Dawn of Possession gipfelte. Als Meisterwerk der Dissonanz und unerbittlichen Brutalität wurde es auf Anhieb zum Meilenstein für angehende Death-Metal-Bands.
Nach ihrer Zeit bei Roadrunner fassten Immolation ihr rohes, frühes Material und Live-Tracks auf der unverzichtbaren Compilation Stepping on Angels zusammen. Ein neues Kapitel begann 1995, als die Band einen Vertrag beim renommierten Label Metal Blade Records unterschrieb. Unter diesem neuen Banner veröffentlichten sie eine Trilogie von Death-Metal-Meisterwerken: Here in After, Failures for Gods und Close to a World Below. In dieser hochproduktiven Phase kam es nach Here in After zu einem wichtigen Wechsel im Rhythmusbereich, als Schlagzeuger Craig Smilowski die Band verließ und das Kraftpaket Alex Hernandez einstieg, um ihren sich weiterentwickelnden Sound voranzutreiben.
Ihre Reise ging mit dem französischen Label Listenable Records und Century Media in den USA weiter. Diese neue Partnerschaft brachte drei weitere, von Kritikern gefeierte Alben hervor: Unholy Cult, Harnessing Ruin und Shadows in the Light. Jede Veröffentlichung zementierte Immolations Ruf für innovativen, düsteren und erdrückend schweren Death Metal weiter.
Bis Mai 2001 hatten Immolation ihre Vormachtstellung auf den Extreme-Metal-Bühnen gefestigt und führten eine monumentale Europatournee als Headliner an. Unterstützt wurden sie dabei von einem brutalen Line-up aus weiteren Szene-Größen: Deranged, Deströyer 666, Decapitated und Soul Demise, was ihren anhaltenden Einfluss und ihre enorme Live-Macht unter Beweis stellte.
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