Imagine Dragons: Vom Vegas Strip zur weltweiten Rock-Dominanz
Imagine Dragons, das US-amerikanische Pop-Rock-Kraftpaket, ging 2008 aus dem Neonlicht von Las Vegas hervor. Mit dem charismatischen Dan Reynolds an der Spitze gewann die Band – zu der auch Gitarrist Wayne Sermon und Bassist Ben McKee gehören – mit ihrer hymnischen Single „It's Time“ schnell an Fahrt.
Ihr Debütalbum Night Visions (2012) katapultierte sie zu internationalem Ruhm und brachte die Chartstürmer-Hits „Radioactive“ und „Demons“ hervor. „Radioactive“ wurde zu einem weltweiten Phänomen, hielt den Rekord für die meisten Wochen in den Billboard Hot 100 und wurde vom Rolling Stone zum „größten Rockhit des Jahres“ gekürt.
Imagine Dragons wurden von MTV zur „größten Newcomer-Band des Jahres“ gekrönt und von Billboard als „Breakthrough Band of 2013“ sowie „Biggest Band of 2017“ ausgezeichnet, was ihre Vormachtstellung in der Rockszene untermauerte. Ihre Alben führten regelmäßig die „Year in Rock“-Rankings von Billboard an, und 2018 sicherten sie sich den Spitzenplatz in der Kategorie „Top Artists – Duo/Group“.
Ihr zweites Album, Smoke + Mirrors (2015), erreichte Platz eins in den USA, Kanada und Großbritannien und festigte ihre weltweite Anziehungskraft. Evolve (2017) folgte und brachte drei Chart-Hits hervor: „Believer“, „Thunder“ und „Whatever It Takes“, was sie zum Interpreten mit den meisten Wochen auf Platz eins der Billboard Hot Rock Songs-Charts machte.
Obwohl das vierte Studioalbum der Band, Origins (2018), die Hit-Single „Natural“ enthielt – die ihr fünfter Song an der Spitze des Hot Rock Songs-Charts wurde –, blieb das Echo der Kritiker auf ihre vier Alben gemischt.
Im Jahr 2022 veröffentlichte die Band ihr ambitioniertes Doppelalbum Mercury – Acts 1 & 2, das ebenfalls auf geteilte Meinungen stieß. Unabhängig vom Urteil der Kritiker bleiben Imagine Dragons eine ernstzunehmende Kraft, die verlässlich kraftvolle und hymnische Musik liefert, die beim Publikum weltweit großen Anklang findet.