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Aktuelle Besetzung: Glen Benton (Electric bass guitar), Taylor Nordberg (Electric guitar), Kevin Quirion (Electric guitar), Taylor Nordberg (Background vocals), Steve Asheim (Drums (drum set))

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Die Story von Deicide

Deicide, ein unbestrittener Titan des amerikanischen Death Metal, stammt stolz aus der berüchtigten Szene von Tampa, Florida, einer legendären Brutstätte für extremen Metal. Bei der wilden Entstehung der 1987 gegründeten Band kam die kraftvolle Rhythmusgruppe des Schlagzeugers Steve Asheim mit der legendären, rasanten Gitarrenkunst der Brüder Eric und Brian Hoffman zusammen. Zunächst unter dem Namen Carnage aktiv, festigte sich das Line-up mit der Rekrutierung des beeindruckenden Bassisten und Sängers Glen Benton, was zu einer schnellen Umbenennung in Amon führte. Bis 1989 wurde der endgültige, unheilige Name Deicide offiziell angenommen, was den Beginn eines unerbittlichen, gotteslästerlichen klanglichen Angriffs signalisierte.

Ihr Durchbruch gelang ihnen 1992 mit vulkanischer Kraft durch ihr zweites Meisterwerk Legion. Dieses bahnbrechende Album festigte nicht nur den Status von Deicide, sondern verhalf ihnen auch zu größerer kommerzieller Anerkennung und zementierte ihre Position als dominierende Kraft in der Death-Metal-Landschaft. Deicide gilt als die zweitbestverkaufte Death-Metal-Band der SoundScan-Ära – ein beachtlicher Erfolg, der nur von den extremen Metal-Legenden Cannibal Corpse übertroffen wird. Ihren kommerziellen Einfluss unterstreicht zudem, dass ihr bahnbrechendes, selbstbetiteltes Debüt Deicide und das von der Kritik gefeierte Legion im November 2003 auf Platz zwei bzw. drei der meistverkauften Death-Metal-Alben der SoundScan-Geschichte landeten.

Seit ihrem fulminanten Debüt im Jahr 1990 haben Deicide eine umfangreiche und kompromisslose Diskografie veröffentlicht, die dreizehn Studioalben, ein knallhartes Live-Album, zwei umfassende Compilation-Alben und zwei viszerale Live-DVDs umfasst. Dieser produktive Output zeigt ihre anhaltende Hingabe an den rohen, unverfälschten Death Metal.

Deicide haben sich unbestreitbar ihren Ruf als „Floridas berüchtigtster und verhasstester Death-Metal-Export“ erarbeitet. Ihre ersten drei Studioalben – Deicide, Legion und Once Upon the Cross – werden universell als Meilensteine und Pflichtlektüre im Death-Metal-Genre verehrt und bilden eine unheilige Dreifaltigkeit klanglicher Verwüstung. Die unerschrockenen lyrischen Themen der Band, die sich explizit mit Satanismus, Antichristentum und Blasphemie befassen, haben sie zu einem Magneten für ununterbrochene Kontroversen gemacht. Diese konfrontative Haltung, gepaart mit dem berüchtigten Privatleben und dem unverblümten Trotz ihrer Mitglieder, hat immer wieder für öffentliche Empörung gesorgt. Ihre Karriere war von zahlreichen Konzertverboten, Rechtsstreitigkeiten und heftiger Kritik seitens religiöser Organisationen, politischer Gruppen, Tierschützer und der breiten Öffentlichkeit geprägt. Zu ihrer legendären Berüchtigtkeit beigetragen haben auch dokumentierte Konflikte mehrerer Bandmitglieder mit dem Gesetz, was den Status von Deicide als eine der rebellischsten und kompromisslosesten Bands des Extreme Metal weiter festigte.

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